Hintergrund des Projekts

Der Fliegerhorst Memmingerberg (FH) wurde 2004 aufgelöst. Die letzte militärische Flugbewegung fand im Januar 2003 statt. Die Militäreinheiten sind vollständig vom ehemaligen Fliegerhorst (FH) abgezogen. Die militärischen Flugtechnikeinrichtungen wurden abgebaut. Auf Teilen des ehemaligen FH-Geländes befinden sich seit 2004 der Regionalflughafen Allgäu sowie neu angesiedelte Gewerbe- und Industriebetriebe.

 

Die drei Gemeinden Memmingerberg, Benningen und Hawangen haben sofort nach Bekanntgabe der militärischen Auflösungsabsicht im August 2001 den Zweckverband (ZV) „Konversion Fliegerhorst Memmingerberg“ gegründet. Aufgabe des ZV ist es, Konzepte für eine zivile Anschlussnutzung für das ehemalige FH-Gelände zu entwickeln. Im Auftrag des ZV werden dazu Vorbereitende Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (VU) nach dem Besonderen Städtebaurecht des Baugesetzbuches (BauGB) erarbeitet.

 

Teil der VU sind städtebaulich-landschaftliche Planungen, in deren Verlauf die Aufstellung eines „Strukturellen Rahmenplanes“ (RPL) mit Maßnahmenempfehlungen zur Umsetzung erfolgt.

 
Im Rahmen der VU wurde ein Gesamt-Verkehrskonzept (GVK) Konversion Fliegerhorst Memmingerberg erarbeitet, das als Input für die weiteren städtebaulich-landschaftlichen Planungen der VU und nachfolgende Verfahren dient, wie z. B. Bauleitplanung, Straßenplanung.
 
 
Stand 14. März 2011